Dienstag, 17. September 2013

Edewecht 2013 Rückblick

Wie immer findet jedes Jahr im beschaulichen Ammerland der Endlauf zur deutschen Meisterschaft im Tractor Pulling statt. Auch dieses Jahr hatten die Leute vom Edewechter Bremswagen Team weder mühen noch kosten gescheut, um die besten Internationalen Teams aus Dänemark, den Niederlanden, Deutschland, Finnland und dieses Jahr sogar ein Team aus den USA einzuladen.
Auch vor Ort an diesem Wochenende war das NDR Fernsehen und DMAX.
Die Veranstaltung begann bereits am Samstag mit dem Farm Pulling, wo die Landwirte aus der Gegend mal ihre Tractoren vor dem Red Shadow TE/ Blue Fighter testen konnten. Zum Abend hin gab es dann noch einen Show Pull von einem Pro Stock, dem Gangnam Style mit Matti Herlevi aus Finnland und dem neuen Sport Klasse Tractor New Blue Diesel von Urs Sass. Der Show Pull vom New Blue Diesel endete mit einer kaputten Lenkung.

Aber kommen wir zum Sonntag, dem Endlauf zur deutschen Meisterschaft. Die erste Klasse des Tages war die 3,5t freie Klasse mit 8 Tractoren. Insgesamt 5 Teilnehmer schafften den Einzug ins Stechen. Den wohl spektakulärsten Pull in dieser Klasse hatte der Bommerang mit Ralf Woltering am Steuer. Der Tractor mit dem Curtiss Wright Sternmotor schaukelte sich so stark auf damit es dem Tractor das Zugpendel heraus riss, daher nur 50,53m.
Ebenfalls Schwierigkeiten mit der Bahn hatte Jos Becker mit seinem Wild Star, auch sein Pull war nicht ruhig, 73,87m für den Luxemburger. Auch der Silberfuchs mit Ulrich Kropp schaffte nicht den Full Pull, aber so langsam kommt die Kombination mit 2 sauger V8 Motoren und einem geblowerten V8 Motor ans laufen, 61,78m für den Mann aus Nottuln im Münsterland. Das Stechen durfte Mattihas Vogelsang mit seinem Erlkönig eröffnen, bei 80,56m kam das aus für die triple Turbine aus Rietberg in NRW. Doch würde diese Weite für den Green Fighter reichen? Die Antwort lautete ,,nein`` mit einem guten Zug verlängerte Tobias Hörstkamp nochmals um ca. 2m, auf 82,47m. Damit war der Titel dem Green Fighter nicht mehr zu nehmen. Der nächste der vor dem Red Shadow SE rollte, war der MPM Seaside Affair aus den Niederlanden mit Frank Kramer am Steuer. Das Team aus Egmond in Nord Holland war schon seit über  11 Jahren (Zuletzt 2002) nicht mehr in Edewecht am Start gewesen. Somit wollte man mal wieder zeigen wo der Hammer hängt. Die 3 Ford V8 und der AJPE TFX Hemi V8 liefen ohne irgendwelche Schwierigkeiten und Frank ging locker an der Weite des Fighter´s vorbei, 88,49m für den MPM Seaside Affair.
Das Green Monster mit Daniel Frische hätte vielleicht noch gefährlich werden können, doch das Monster war etwas unruhig unterwegs gewesen, die Vorderachse setzte ein paar mal etwas hart auf, so dass er letztendlich knapp 1m hinter der Weite seines Teamkollegen Tobias Hörstkamp blieb, 81,24m für den Daniel. Auch wieder in Edewecht war der Money Pit 2 aus dem Allgäu am Start gewesen. Mit der Unterstützung, von der Familie Kaiser aus Gussenstadt hatte der Doppel Allison neue Kupplungen bekommen, die auch ihre Wirkung zeigten, endlich lief der Money Pit 2 wieder anständig. Zwar reichte es nur zum 5. Platz, aber alles ist heil geblieben, 65,47m. Wie noch zu hören war, wird das Team aus dem Allgäu noch dieses Jahr beim BTPA Finale in Great Ecclstone in England mit dem Tractor zu Gast sein.

Auch bei der Pro Stock Klasse war in sachen Meisterschaft noch nichts entschieden gewesen, so dass noch alles offen war. In der Klasse waren insgesamt 8 Tractoren am Start, mit u.a. der 3 Valtras von der Familie Herlevi aus Finnland. Wohl etwas überrascht von der griffigen Bahn war die Familie Herlevi gewesen. Der Mad Croc Ceasar war in beiden Versuchen einfach nicht mit der Ballastierung in den Griff zu bekommen. Daher nur der 6. Platz für Matti Herlevi. Aber auch sein Vater Pekka hatte im ersten Versuch Probleme mit der Ballastierung, die Nase war hoch in der Luft, so dass Pekka sicherheitshalber den Pull Abbrach. Aber Pekka konnte mit seinem Sigma Power im 2. Versuch den Full Pull nachholen.
Keine Probleme mit der Bahn hatten sie mit ihrem Gangnam Style, Full Pull bereits im 1. Versuch für Matti. Auch kein Problem im 1. Versuch, war der Full Pull für Jörn Budding mit seinem Red Evolution. Den hätten auch die Lokalmatadoren vom Team Bruns mit ihrem Blue Wendelin gebraucht. Im 1. Versuch scheiterte man knapp an der Weite vom Blue Rasch und im 2. Versuch wurde der New Holland so unruhig damit man den Pull abbrach. Somit waren die Chancen auf den Titel dahin gewesen. Auch wieder zurück auf der Bahn war der Blue Rasch, nach dem kapitalen Motorschaden in Krumbach, hatten die Leute aus der Nähe von Bonn einen neuen Motor aufgebaut, der auch gut lief, am Ende ein guter 4. Platz für Christopher Schmitz. Nicht so gut lief es für das Diesel Wiesel, der bereits nach 4,31m mit einem technischen Defekt die Segel streichen musste. Ebenfalls nicht besser lief es für Benjamin Carle und seinem Midnight Deere. Nach 6,10m kam das aus für den John Deere mit einem Getriebeschaden.
Das Stechen durfte Jörn Budding mit seinem Red Evolution eröffnen, doch Jörn hatte im Stechen eine etwas unruhige fahrt mit dem Case IH gehabt, so dass einige Meter verloren gingen, aber der Titel war ihm ja eh nicht mehr zu nehmen, 76,73m für den Red Evolution im Stechen. Matti Herlevi ging mit dem Valtra Gangnam Style ohne Probleme an der Weite von Jörn Budding vorbei und ging mit 83,87m in Führung. Damit konnte nur noch sein Vater Pekka Herlevi ihm den Sieg mit seinem Sigma Power streitig machen. Der Pull von Pekka war gut, aber er kam mit 82,76m gut einen Meter zu kurz. Damit, Doppel Sieg für die Valtras aus dem hohen Norden und einen überglücklichen Jörn Budding auf Platz 3.

Die Freie Klasse 950kg hatte ziemliche Schwierigkeiten mit der Bahn gehabt, fast alle Tractoren die mit den Cepek Reifen ausgestattet waren fanden auf der Bahn überraschender Weise überhaupt keinen Grip und drehten einfach nur drüber. Hubert Hofer brauchte mit seinem Catweazle den 2. Versuch für den Full Pull.
Deutlich schlechter lief es es für den Ghost Buster 4, der mit seinem Turbo V8 Hemi null Grip fand und im 2. Versuch wie schon im Vorjahr in einem einem kleinen Feuerball endete. Der Brand konnte allerdings schnell gelöscht werden. Deutlich besser lief es für die Tractoren, die mit den alten Firestone Reifen ausgesattet waren. Der Next Chapter hatte mit der Bahn keine Schwierigkeiten gehabt und schaffte bereits im 1. Durchgang schon den Full Pull. Katrin Schwarz hätte bestimmt im 2. Versuch auch den Full Pull geschafft, doch leider konnte sie den Ghost Buster 3 nicht in der Bahn halten, aber ihr erster Pull mit 91,02m reichte zum 4. Platz. Auch wieder seit Krumbach auf der Bahn ist der Hot Head, doch auch Daniel Bäumer erging es nicht besser mit den Cepek Reifen, auch er fand keinen Grip auf der Bahn und wurde mit 79,11m nur sechster. Im nächsten Jahr wird das Hot Head Team mit einem neuen Mini (besseres Chassis) erscheinen. Am Ende musste er sich sogar noch hinter dem Pure Dynamite aus der
Schweiz einreihen, der auch mit alten Firestone Reifen unterwegs gewesen war. Der Turbo Ford V8
Tractor Crazy Horse konnte sich sogar noch mit 72,55m im 2. Versuch an der Weite vom Ghost Buster 4 vorbei drücken, was am ende Platz 7 bedeutete. Den wohl spektakulärsten Zug in dieser Klasse legte Daniel Hollmann mit seinem neuen Now or Never hin. Daniel kaufte im Winter das alte Nasty Toy Chassis von Emil Roth aus Schweden ab und baute dies entsprechend  auf die neuen Cepek Reifen um, was bereits in Altenburg seine Wirkung zeigte, der Mini ging wie die Hölle. Und auch heute in Edewecht ging der Mini wieder wie die Hölle. Trotz das die Reifen keinen Grip fanden blieb Daniel voll auf dem Gas, Mini schauckelte sich ein paar mal heftig auf und der Keith Black Motor drehte zwischen gut und böse. Alles sah nach einem Full Pull aus doch kurz vor der 90m Marke endete der Pull im Desaster. Der KB Hemi drehte doch wohl ein wenig zu hoch und Daniel ging vom Gas, der Mini stand in einer weißen Rauchwolke und Öl lief vom KB Hemi aus. Die Diagnose lautete, kapitaler Motorschaden, ein paar Pleul waren abgerissen und hatten den Motorblock durchschlagen. 93,72m für Daniel Hollmann aus Gussenstadt, was am ende Platz 3 bedeutete.
Ein sehr teuerer Tag für Daniel, aber wir hoffen damit Daniel den Motor wieder neu aufbaut und nächstes jahr wieder mit von der Partie sein wird. Wenn der Mini wieder, so wie in Edewecht läuft, dann können sich wohl einige Niederländische Minis Warm anziehen !
Kommen wir nun zum Stechen, Vincent Snoek durfte mit seinem Next Chapter vorlegen. Wie schon im Vorlauf fanden die alten Firestone Pellen guten Grip und Vincent kam bei 99,97m zum stehen. Hubert Hofer fand nach wie vor mit seinen Cepek Reifen keinen Grip und brach letztendlich seinen Pull ab, 71,74 m waren der 2. Platz und der deutsche Meistertitel mit seinem Catweazle war ihm sicher.

Als nächstes durfte die 2,5t Freie Klasse vor den Red Shadow TE antreten, allerdings kämpfte die Klasse mit den gleichen Problemen wie die Minis zuvor, mangelnder Grip und unruhige fahrten. Von den insgesamt 10 Tractoren schafften nur 3 den Full Pull. Noch am nähesten dem Full Pull kam der Red Painter mit Markus Pape am Steuer, allerdings war er die meiste Zeit mit Halbgas unterwegs, sonst wäre sicherlich der Full Pull drin gewesen, 98,26m für den Mann aus Cloppenburg. Einen Platz hinter dem Red Painter reihte sich der Final Destination mit Karl Helmbrecht ein. Wie jeder weiß, der Diesel Transmash läuft in dieser Saison sehr gut und auch heute in Edewecht, gute 94,86m für den Mann aus Bayern.
Einen Platz hinter dem Diesel reihte sich der Rocket Science aus den Niederlanden ein. Wie die anderen fand auch Jack Stijnen keinen Grip auf der Bahn und drehte drüber, hinzu wurde der Alky DAF auch noch unruhig, schließlich brach auch er seinen Pull bei 88,03m ab. Nicht viel besser erging es seinem Landsmann Ron Nuiten mit dem Woody Woodpecker, auch er fand keinen Grip und schließlich ging auch noch der Alky IH Motor aus, nur 70,17m.
Zum ersten mal auf einer deutschen Bahn war der Truck Power aus Dänemark am Start. So langsam aber sicher kommt der Turbo Transmash auf Methanol ans laufen, 79,05m für Klaus Larsen.
Beim Dabbelju fehlt es noch ein wenig an der Abstimmung, aber der Aufwärtstrend zeigt nach oben, 66,22m für Gerd Wagner. Leider nicht vor dem Bremswagen konnte der Green Spirit 7 erscheinen. So wie mir das Ko de Regt im Vorbereitungraum schilderte, hatte es wohl am Tag zuvor die Laderwelle in Lochem bei dem wilden Ritt abgedreht, daher machte der Griffon keine richtige Leistung mehr beim Probelaufen im Vorbereitungsraum, so verzichtete man auf einen weiteren Start. Das Stechen durfte ebenfalls ein Tractor mit einem Griffon V12 Motor eröffnen, nämlich Frank Bartholome mit seinem Le Coiffeur, doch Frank konnte den Tractor nicht in der Bahn halten und stand am ende des Pulls wie schon in Füchtorf wieder quer auf der Bahn, der Meisterschafts Titel war ihm eh nicht mehr zu nehmen gewesen.
Wie zu hören war wird es für 2014 einen Neubau des Le Coiffeur´s mit einem neuen Design geben, den Griffon Motoren bleibt man jedenfalls treu. Als nächstes durfte das Green Monster ran, Daniel Frische legte einen ziemlich guten Pull hin und stellte die Edewechter bremse bei 96,09m ab. Würde diese Weite zum Sieg reichen? Die Antwort lautete ,,ja´´, Serge Jacoby blieb mit seinem Roude Leiw Junior hinter der Weite des Green Monster´s, somit konnte das Green Monster wieder einmal nach langer Zeit die 2,5t Freie Klasse für sich entscheiden, nach den vielen Problemen in der Saison konnte man sich auch noch durch den Sieg den 3. Platz in DM Wertung sichern.

Die 3,5t Sport Klasse wurde dieses Jahr in Edewecht noch von ein paar Tractoren aus der 4,5t Sport und der 3,6t Super Sport Klasse als Show aufgefüllt, die dann auch zusammen eine tolle Show machten, den Sieg in dieser Klasse holte sich Andre Siemsen mit seinem XXL Sport Edition, vor dem Red Devil und dem Black Edition aus dem Hause Lindemann.

In der Zwischenzeit begab ich mich mal in das Fahrerlager wo bereits die Super Stocks bereit gemacht wurden, beim Controlled Chaos aus den USA wechselte man noch sicherheitshalber das Motorenöl und Cody Adgent erzählte mir damit man mit der Performance vom Vortag in Lochem zufrieden war. Vor allem waren die Leute aus den USA sehr gespannt auf die Bahn Edewecht, da man noch nie auf einer deutschen Bahn gefahren hatte.

Später gibt es noch mehr zu diesem Tractor , kommen wir wieder zurück zum Wettkampf auf der Bahn, denn nun war es Zeit für die 4,5t Freie Klasse. Von den Insgesamt 6 Tractoren schafften 5 den Full Pull. Den wohl schnellsten Full Pull der gesamten Klasse legte Bastiaan Buiting mit seinem Komeco Simply Irresistible hin, damit war er auch der große Favorit im Stechen. Das Stechen durfte Christian Sommer mit seinem Iwan eröffnen, doch die triple Turbine fing kurz nach dem Start an zu Springen und Christian brach den Pull ab, 69,42m für den Langenberger. Doch dann kam der ganz große Favorit, Bastiaan Buiting mit seinem Komeco Simply Irresistible. Er legte einen Super Start hin und die Vorderräder waren  in der Luft, doch bei ca. 60 -70m setzte die Vorderachse etwas hart auf wobei man ein Rad verlor, Bastiaan ließ sich jedenfalls nicht davon beirren und stellte die bremse bei unglaublichen 115,06m ab!   Schwierigkeiten mit der Bahn im Stechen hatte der MPM Seaside Affair, nach einem guten Start schaukelte sich der Tractor so stark auf, damit Jos Kool den Pull abbrechen musste, daher nur 54,06m für das Team aus Egmond. Für Jos war es übrigens der erste Start auf dem MPM Seaside Affair.
Auch der Green Fighter fing während des Zuges an zu springen, so dass Enrico Vollerthun den Pull ebenfalls abbrach, 89,21m für den Füchtorfer. Interesanntes nebenbei, der Green Fighter fuhr heute das erste mal nur mit einem Gesamtgewicht von 4,1t in der 4,5t Freie Klasse mit.
Der letzte Starter war der Doppel Griffon Green Spirtit 6 mit Peter de Regt gewesen, doch auch er wurde Opfer der Bahn, der Start war noch sehr gut, doch dann ereilte ihm das gleiche Problem wie zuvor dem Fighter, so dass auch Peter den Pull abbrechen musste, 81,02m für den Mann aus Cadzand. Damit ging der der Sieg in der 4,5t Freie Klasse nach Dronten an das Komeco Simply Irresistible Team. Der DM Titel ging an den Green Fighter aus Füchtorf.

Zum Abschluss durften dann noch die Super Stock ran, aber davor wurde noch einmal die Bahn aufgefräst und bewässert (die danach dann auch besser war). In der Zwischenzeit wurde der Controlled Chaos an die Bahn gezogen und Kevin Champbell wurde interviewt. So, nun ein bischen mal etwas zu diesem Tractor. Der IH 1066 wird von einem 903 V8 Cummins Motor mit 4 Holset Turboladern angetrieben bei 10,56l Hubraum. Die Leistung des Component Super Stocks wird auf 5000 plus PS geschätzt, jedenfalls ist der IH schon eine Augenweide im Stand. Die meisten Teile am Tractor wurden selbst gefertigt, wer aber genau unter die Haube schaute, der fand auch einige Motorenteile aus dem Hause von Terry Blackbourn (Extremly Armed & Dangerous). Kevin Champbell kommt aus Washington im Budesstaat Pennsylvania  und fährt mit diesem Tractor schon seit 2009 im NTPA Grand National in der Super Stock Open Klasse mit, wo er auch im Jahre 2012 seinen ersten Grand National Titel gewann.
Allerdings gibt es einen kleinen Knackpunkt, der Tractor darf nach dem ETPC Reglement nicht in Europa in der Wertung mitfahren. Das Problem ist, der V8 Cummins Motor stammt nicht aus einem Front gelenkten Tractor, sondern aus einem Knick gelenkten Tractor (IH Steiger).
Aber in Edewecht machte man eine Ausnahme und ließ ihn in der Wertung mitfahren. So konnte man sich auf einen spannenden Kampf zwischen ihm und den Europäischen Super Stocks einstellen.
Insgesamt standen in Edewecht 11 Super Stocks + 1 Pro Stock im Vorbereitungsraum. Bis auf dem Fiat Super Agri (der mit technischen Probleme zum kämpfen hatte) und dem Mannheim Magic (der aus der Bahn fuhr) schafften alle einen Full Pull. Leider nicht mehr im Pull Off antreten konnte der Ford 9600 Rabbit g´n Mad aus Dänemark. Nach einem tollen Full Pull hatte man 2 kaputte Kolben im Motor zu beklagen gehabt, so dass Henrik Svenningsen auf das Stechen verzichten musste.
Auch Thomas Mathmann konnte im Stechen mit seinem Dschini Evolution, aufgrund technischer Probleme nicht mehr antreten. Das Stechen durfte der Zapo mit Theo Broekhuis am Steuer eröffnen, aber der Pull endete bereits nach 47,33m mit einem Hinterachsschaden, hinzu Zerschoss es auch noch den Cummins Motor des New Holland. Ein sehr teuerer Schaden für die Leute aus Bathmen in den Niederlanden.
Der Sieger vom Euro Cup letzte Woche in Herning, der Zeinstra´s New Born Deere ging gut los, doch als die Edewechter bremse ihren Hammer fallen ließ, ging dem John Deere die Puste aus, 95,41m und Platz 6 am Ende. Manon Kools ging jedenfalls mit ihrem Interaction an der Weite von Sjors Zeinstra vorbei,
auf 99,07m. Der Interaction steht im Moment zum Verkauf, da das Team um Bram Kools einen neuen Super Stock auf Component Basis bauen wird. Einer der wie schon die anderen zu den Stammgästen in Edewecht zählt, ist Edwin Derksen mit seinem Incredible Deere. Edwin ging mit 102,78m an der Weite des Interction´s vorbei. Nicht 100% lief der diesjährige überflieger der Super Stock Klasse, der Green Gangster Deere. Dem John Deere brach kurz vor 70m Marke die Leistung ein, ansonsten hätte er wohl ein ernstes Wörtchen um den Sieg mit reden können, nur 79,92m für Rowan Zeinstra. Deutlich besser lief es für den Vorjahressieger in Edewecht, Bram Kools mit seinem Case IH Puma All or Nothing. Der Case IH lief heute (wie schon eine Woche zuvor in Herning) sehr  gut und Bram ging mit  105,61m, an der Weite von Edwin Derksen vorbei.
Rob van der Waal kam jedenfalls mit seinem Terminator nicht an die Weite von Bram heran, 99,39m bedeuteten am ende den 4. Platz. Rob wird übrigens nächstes Jahr mit seinem neuen Case IH Magnum 335 Component Super Stock ,,Maximum Risk´´ auf den
Bahnen erscheinen.
Als letzter Starter Stand noch Controlled Chaos im Vorbereitungsraum, der IH 1066 lief sehr gut und Kevin Champbell ging um mehr als 2m an der Weite des All or Nothing vorbei, 107,90m und der Sieg für den Mann aus den USA. Wie Kevin Champbell mir erzählte war das der letzte Start in Europa für dieses Jahr gewesen, der IH ging bereits einen Tag später in den Container und wurde dann vom Hafen in Antwerpen wieder zurück in die USA verschifft.

Damit endete die 22. Tractor Pulling Veranstaltung in Edewecht, alles im allem war das Starterfeld wieder super gewesen, daher ist es jedem weiter zu empfehlen einmal nach Edewecht zu fahren. Leider war zu hören, dass dieses Jahr zum dritten mal in Folge weniger Zuschauer anwesend waren und dadurch einiges an Einahmen verloren gingen. Hoffen wir mal, damit es in Edewecht auch im Jahre 2014 wieder eine Veranstaltung gibt.

Text und Fotos: Kevin Trumpp

mehr Bilder gibt es hier:
Edewecht 2013






Montag, 9. September 2013

Montag, 2. September 2013