Samstag, 31. Januar 2009

Neues Forum für die Schweiz

Unter http://forum.tractorpulling.ch/ gibt es ein neues, Schweizer Forum!

Tractor Pulling fotografieren?! Kursus Teil 6 - Einstellungen

So ihr Knipser da draußen!
Jetzt geht's weg von den großen Summen und hin zur Praxis!

Ihr wollt das perfekte Tractor Pulling Foto schießen und steht nun an der Bahn oder Bande, habt eine Kamera in der Hand und starrt auf die ganzen Knöpfe oder das Menu und wisst nicht, was man jetzt einstellen soll.

Da gibt es auf vielen Kameras ganz viele Symbole. Immer wieder beliebt ist die Auswahl des "Sportmodus". In Zwolle hatte ich noch einen Dänen neben mir, der für das dänische Magazin fotografieren sollte und recht ratlos eben mit diesem Modus anfing.
Das ist eigentlich schon der erste Schritt ins Fettnäpfchen.
Heraus kommt dann nämlich sowas:









An sich kein schlechtes Foto, aber alles doch arg verrauscht.


Gut - zieht man das Bild kleiner, sieht man da nicht mehr so viel von - aber stellt Euch mal vor, das soll ein Poster geben. Wer hängt sich so ein krisseliges Bild ins Wohnzimmer?
Problem war hier:
Der Sportmodus schaltet die Kamera auf die quasi schnellstmögliche Verschlusszeit und kümmert sich einen feuchten Dr... um die Bildqualität. Macht Sinn, wenn man ein Formel1 Auto oder einen 100m Läufer scharf ablichten will. Aber ein Pullingtractor ist so schnell dann doch nicht.
Hier gab's eine Belichtungszeit von einer 1/1000 Sekunde und ISO 1600, und damit da das Bild nicht komplett schwarz ist, wurde der ISO wert (also die Sensoremfpindlichkeit) automatisch hoch gedreht. Hohe ISO-Werte führen zu diesem, oben deutlich sichtbaren Rauschen.

Dann hatte ich vor zwei Wochen das "Vergnügen" mit einem Amerikaner, der sich eigentlich gutes Material zugelegt hat, mit dem er perfekte Bilder schießen könnte, wenn - ja wenn er doch nur vor lauter Angst nicht ständig den Vollautomatikmodus der Kamera einschalten würde.
Also liefert er ständig sowas hier ab:



Da kann man es dann auch eigentlich gleich lassen...
Was ist jetzt mit diesem Bild?
Klar, es ist dunkel, aber auch total verwackelt.
Kommt Euch bekannt vor?
Dann schauen wir uns mal die Kameraeinstellungen an (nennt sich "Exif Daten" und Picasa spuckt diese aus, wenn man in der Bilderansicht auf "Mehr Info" klickt).
Hier wurde mit Blitz, 1/60 Sekunde und Iso 400 bei Blende 4.5 fotografiert. Hat die Automatik eingestellt, weil sie dachte:
"Ich habe Blitz, Licht ist also kein Thema"
Wie wir inzwischen wissen, kann man mit so einem Kamerablitz höchstens die Mücken erschrecken, aber keinen Tractor auf einer Pullingbahn beleuchten.
Also Kamera - da hast du falsch gedacht, der Blitz hilft uns nicht und somit hast du den Rest auch völlig falsch eingestellt.
Also grundsätzlich: Wenn man keinen großen Blitz auf der Maschine hat und man will etwas fotografieren, dass einem nicht gerade direkt vor den Füßen steht, macht das Ding aus!!!
Dann zieht die Kamera nämlich falsche Schlüsse und versaut einem die Aufnahme. Wie auch hier. Da hat sie 1/60 Sekunde im Automatikmodus eingestellt.
Das macht sie wenn der Blitz aktiv ist, weil man 1/60sec mit der Hand bis so 40mm Brenweite noch gut verwacklungsfrei fotografieren kann.
Nun hat der liebe Keith aber mit 100mm Brennweite geknippst. Also hätte er hier eine Belichtungszeit von etwa 1/160sec (Brennweite x Crop Faktor = 1/Belichtungszeit) oder schneller gebraucht, damit das Bild nicht verwackelt ist.
Wenn er jetzt also in den TV (T für Zeit) Modus gewechselt und 1/160s eingestellt, den Blitz zugeklappt oder aus gestellt hätte, wäre das Bild wahrscheinlich scharf. Allerdings auch pechschwarz, weil noch weniger Licht (weniger Belichtugnszeit) auf den Sensor gekommen wäre.
Was kann man machen, um mehr Licht auf den Sensor zu bekommen? Klar - das "Loch" (also die Blende) auf!
Die war hier 4.5. Sowas kann man machen, wenn man es mit leichter Bewölkung zu tun hat...
Blende auf, also den Wert so klein als möglich einstellen. Das liegt dann immer direkt an der Kamera / dem Objektiv, was da geht. Wenn du eine Linse mit minimaler Blende von 3.6 oder sowas hast, bist du halt arm dran und kannst nicht fotografieren. Da packt man die Kamera besser weg, holt sich ein Bier und guckt sich die Sache vernünftig (also nicht durch den Sucher oder auf dem Bildschirm) an.
Meistens ist es aber so, dass ein (günstiges) Zoom Objektiv verschiedene, maximale Blendenöffnungen hat. Je weiter man reinzoomt, desto höher wird der minimale Blendenwert (also desto kleiner das Loch).
Wer also clever ist, lässt die Finger vom Zoom und sieht zu dass er mit der möglichst größten (kleinste Blendzahl) Blendenzahl fotografiert. Dann hat man einerseits den Vorteil, dass mehr Licht auf den Sensor kommt und andererseits braucht man dann auch nicht unbedingt so schnell Belichten (wenn man das Bild später am Computer ausschneidet, muss man aber doch).

Jetzt mal zusammengefasst und in die Praxis umgesetzt:
Man stellt die Kamera auf den TV (Zeitpriorität) Modus und stellt das ein, was man so in etwa an Belichtungszeit haben möchte. Die hängt davon ab, wie weit man einzoomt...
Also am Tage sind so 1/250 - 1/320 sec eine sichere Bank, die nicht viel Ausschuß produziert. Je nachdem wie weit man weg ist kann man aber auch wesentlich langsamer belichten. So 1/80 mit Trecker direkt vor der Nase ist aber die Grenze.
Die Kamera macht im TV Modus die Blende automatisch. Damit das auch klappt (also der zu wählende Blendenbereich ausreichend ist) stellt man den ISO Wert nach den Lichtverhältnissen ein.
Bei Sonne - ISO 100
Bewölkt - ISO 200
Wirds dunkler, hoch mit den Iso Werten bis man bei ISO 400 angekommen ist, dann runter mit den Belichtungszeiten (bis etwa 1/100 kann man hinkriegen ohne zu verwackeln) und Finger weg vom Zoom! Man kann dann noch die Notlösung ISO 800 einstellen, aber da braucht man schon eine gute Kamera, wenn das Ergebnis noch brauchbar sein soll.
Ansonsten bessere Linse oder großen Blitz kaufen.
Mit der TV Einstellung kommt man schon recht weit.

Dann hat man noch die AV (Blendenpriorität) Einstellung:
Da wird dann die Belichtungszeit automatisch eingestellt. Problem ist hier beim Pulling fotografieren, dass da mit der Brennweite und der Belichtungszeit ein krasses Missverhältnis bei herum kommen kann. Dann bekomme ich zwar genug Licht in jedes Bild, aber es kann schrecklich verwackelt sein.
Sowas kann man gut machen, wenn man einen guten Blitz drauf hat und eh im Dunklen steht und man der Kamera die Belichtungszeit mit Blitz vorgeben kann. Man stellt eine große Blende ein und dann macht die Kamera z.B. mit Blitz eine Aufnahme mit 1/250sec und wenn der nachläd geht's dann runter auf z.B. 1/100 sec. Dann werden die Bilder mit 1/100 sec zwar nicht unbedingt immer scharf, aber das ein oder andere Bild kann dabei sein, wo man still gehalten hat und dann gibt's neben viel Schrott auch ein paar richtig geile Fotos.

Ganz auf Manuell geht auch, wenn man einen guten Blitz drauf hat und man weiß, dass ohne Blitz bei den Bildern eh nichts bei raus kommen würde.
Dann kann man z.B. eine große Blende einstellen (2.8 oder so), Belichtungszeit von 1/125sec (wo die Reifen schön in Bewgung sind) und der Blitz kümmert sich um den Rest. Klar - wenn er nachläd gibt's ein dunkles Bild. Aber bei 1/125sec im Vergleicht zu 1/250 sec braucht man weniger Licht und der Blitz muss nicht soviel tun und läd weniger nach.
Wenn man mit Blitz, ISO 800 und 1/250 sec noch zu dunkle Bilder erhält, muss man sogar in diesen Modus. Auf AV macht's mit Blitz 1/250sec was zu dunkel wäre. Das kann man bei vielen Kameras auch ausschalten, aber dann geht's oft wieder auf die, fürs Pulling unbrauchbaren 1/60sec.
Was man im vollen Manuellen Modus auch machen kann: Man fotografiert absichtlich ein bißchen zu dunkel (die Kamera würde das in der Halbautomatik nicht tun, bzw. versuchen es zu verhindern) und dreht sich die Bilder dann zu Hause auf dem Foto heller.

Also - keine Angst vor den Halbautomatikfunktionen TV & AV. Da kann man der Kamera nur einstellen, wie das Bild im Endeffekt aussehen soll und sie sorgt immer noch dafür, dass alles richtig belichtet wird (soweit es in ihren Möglichkeiten liegt).
Klar - stellt man irgenwelchen Blödsinn ein und knippst einfach drauf los, gibt's komische Bilder. Deswegen lassen viele die Finger davon (mal rein gedreht, Bild verwackelt, zu hell oder zu dunkel und nie wieder benutzt).

Bei voll manuellem Modus mit externem Blitz, sorgt dieser für die richtige Belichtung, solange er halt genug Dampf dafür hat.
Ohne Blitz gehe ich auch nicht in den M Modus. Könnte ich zwar auch mit Blick auf den Belichtungsmesser korrekt einstellen, aber das dauert zu lange und macht auch keinen Sinn. Dafür haben wir heute Technik!

Jetzt noch ein paar Beispiele von unserem Freund Keith aus Gordyville:

Model: Canon EOS 10D
ISO: 400
Exposure: 1/60 sec
Aperture: 4.0
Focal Length: 50mm
Flash Used: Yes



Man sieht an den 1/60sec, dass er sich wieder mal im Automatikmodus befunden hat. Die dusselige Kamera hat ihm Blende 4.0 und ISO 400 eingestellt und damit war es nichts mit dem tollen Foto.




Dann ist er vor lauter Frust mutig geworden:
Model: Canon EOS 10D
ISO: 400
Exposure: 1/45 sec
Aperture: 1.8
Focal Length: 50mm






Er hat auf den P Modus (gleich mit Vollautomatik, aber haut den Blitz nicht automatisch raus und man kann so Sachen wie ISO einstellen) gewechselt, den Blitz zu gemacht und die Kamera hat gleich festgestellt, dass sie ohne Blitz eine größere Blende braucht und das Objektiv mit Blende 1.8 (wenn ich doch schon ein Objektiv mit so einer wahnsinnig großen Blende habe, dann nutze ich sie doch auch?!?) voll ausgereizt.
Und oh wunder es ward Licht!

Leider ist das Bild etwas verwackelt weil er 50mm mit 1/45 sec geknipst hat. Kann die Kamera doch nicht ahnen, dass die Trecker sich so schnell bewegen.
Wäre er jetzt clever gewesen, hätte er auf ISO 800 gedreht und es wären wohl 1/80sec bei rum gekommen und alles wäre in Butter gewesen. Ganz clever wäre gewesen, den Blitz wieder auszuklappen, weil es halt ganz knapp an der Grenze war mit dem Licht, auf manuellem Modus zu stellen, ISO 800, Blende 1.8, Belichtungszeit von 1/100 und sich dann mit dem bisscchen Licht vom Blitz die letzten 1/20 sec kürzere Belichtungszeit zu ergattern. Wahrscheinlich hätte er sogar 1/125 mit Blitz schießen und dann am PC beim nachbearbeiten etwas nachhelfen können.
Leider hat er wieder einen Schritt zurück gemacht und so weiter fotografiert:


Model: Canon EOS 10D
ISO: 400
Exposure: 1/60 sec
Aperture: 4.0
Focal Length: 50mm
Flash Used: Yes









Was mit Wissen geht, hat Jake Morgan mit einer 6 Jahren alten Digitalen Spiegelreflex (die sie dir für 200€ und weniger bei Ebay hinterher werfen - aber jetzt nicht losgehen das Ding kaufen. Da gibt's für gleiches Geld besseres) und einem 90€ Objektiv in Gordyville gezeigt:

Model: Canon EOS Rebel
ISO: 800
Exposure: 1/80 sec
Aperture: 1.8
Focal Length: 50mm
Flash Used: No


Gleiche Linse, schlechtere Kamera aber sich mit dem Thema beschäftigt!
Das macht dann den Unterschied zur meisbetrachteten Galerie von Gordyville und einer Ansammlung von schwarzen Kästchen aus, die keinen interessieren...
Ganz nebenbei hat Jake seine Bilder noch an ein Magazin verkauft und damit wahrscheinlich seinen Sprit bezahlt, während Meister Keith wahrscheinlich den ganzen Rückweg über stinksauer auf seine "scheiß Kamera" geschimpft hat, die einfach keine guten Bilder macht ...

Wir sehen - die Kamera macht es nicht, aber eine gute Linse und eine gute Kamera können helfen und viele Wege führen zum Ziel:
Hier einmal mit einem 85mm / 1.8 und dann mit einem 50 - 150mm / 2.8 fotografiert. Die 1.8er Blende zur 2.8er Blende (ich hatte die Kamera auf TV mit ISO Automatik und stehen) macht doch glatt den Unterschied zwischen ISO 250 und ISO 800 aus! In der Bildqualität sind das Welten!

Von dem hier kann man sich ein feines Poster drucken, da rauscht dank ISO 250 nichts!
Model: Canon EOS 40D
ISO: 250
Exposure: 1/125 sec
Aperture: 1.8
Focal Length: 85mm
Flash Used: No







Hier wirds mit ISO 800 schon etwas kritischer, aber meine neue Kamera macht da noch recht gute Bilder (deswegen war sie auch teuer). Einstellung war auch hier TV mit Isoautomatik). Man müsste schon in die Vollansicht (so ein Teil vom Reifen angucken) gehen, um das zu sehen.

Model: Canon EOS 40D
ISO: 800
Exposure: 1/160 sec
Aperture: 2.8
Focal Length: 72mm
Flash Used: No

Neue Videos

Nach einer Woche Nachtschicht und mit "Dank" an die Finanzkrise, habe ich jetzt mal einen Tag frei, den ich dazu nutzen kann, mal wieder in einen normalen Tagesrythmus zu kommen. Also werde ich den Tag (und nicht die Nacht) nutzen, um den Fotokurs zu vervollständigen. Einige haben mich auf diesen Artikel in Zwolle schon angesprochen. Die Kommentare gingen von "Du bist ja wahnsinnig!" bis zu "Hast recht, mit billigem Zeug braucht man nicht anfangen".
Beim Pull Off Magazin waren sie zumindest schon mal gut begeistert von den Bildern, so dass sich meine neue Linse über die nächsten 5 Jahre vielleicht wieder refinanziert?
Es wird wohl doch dabei bleiben, dass man arbeiten gehen und sein eigenes Geld investieren muss, um den Sport zu vermarkten. Die, die eigentlich was davon haben, haben es ja bis heute nicht begriffen, dass lediglich der Tot umsonst ist und warten immer noch auf einen neuen, freiwilligen Webkasper für die DTTO Seite.
Ach ja - ich will hier Christian Sommer ausdrücklich dafür danken, dass er als bisher einziger etwas aus dem Fotoladen gekauft hat! Hoffe die Sachen gefallen Dir!

Für den Moment gibt's erst mal wieder Videos:
Hans Groothedde hat Zwolle video clips auf youtube und Pullingvideo.com hat fast alle wichtigen Läufe auf der Seite zusammen gefasst.
Sonntag gibt es die TV Austrahlung auf RTL7 (die wir dann abends auch auf's Internet kriegen). Da kann man als Amateurberichterstatter schon gar nicht mehr gegen an...
Der Artikel über Zwolle ist zwar fertig, geht aber an die Pull Off, damit man da auch noch was zu lesen hat.

So.. zurück an die Arbeit!

Sonntag, 25. Januar 2009

NL - TP TV Berichte

http://www.rtl.nl/components/sport/overig/miMedia/Truck_Tractor_Pulling_Najaar_2008/194787.public.Truck_Tractor_Pulling_s3_a12.xml

Pics Zwolle



Hi Sascha,

unsere Bilder sind online

http://picasaweb.google.de/Clarke.Pulling.Team/Zwolle09

Gruß Carsten und Annika


Fotos Zwolle

Wer Fotos von Zwolle als Ausdruck, Download (für andere Publikationen), Geschenkartikel usw. erwerben möchte, kann das jetzt hier tun.

Ergebnisse Zwolle 09

Ergebnisliste Zwolle/NL

Bilder aus Zwolle

Evening Session Zwolle

Two Wheele Drive:

1. Sledge Hammer
2. Screaming Bobcat
3. Heart 2 Beat

3.5t Mod

1. Popeye
2. Beverol Eager Bever
3. Delta Lloyd Simply Irresistible


Superstock:

1. Red Fever
2. Terminator
3. Interaction




Samstag, 24. Januar 2009

Zwolle pics - live


Live from Zwolle

2.5t
1. Rocket Science & Green Spirit
3. Little Giant

Mini
1. Lambada
2. No Fire No Fun
3. Hot Head

4.5t
1. Delta Lloyd Simply Irresistible
2. Iwan
3. Desperate Dan


Freitag, 23. Januar 2009

Reifen

Im Moment wird ja viel diskutiert, welchen Reifen man in der 2,5t Freien Klasse fahren sollte.
Der alte 23° Puller wird nicht mehr hergestellt und der Puller 2000 ist für viele Tractoren einfach zu schwer. Wohl dem, der noch gute 23° Puller hat oder den Tractor leicht genug gebaut hat, um den Puller 2000 zu fahren.
Was machen aber die, die neue Reifen brauchen und mit dem Gewicht der Puller 2000 nicht klar kommen?
Einige seutsche Teams sind durch das Sponsoring von Good Year dazu über gegangen, den Harvest Tourque Reifen einzusetzen. In der leichten Klasse hat das auch gut geklappt. Nach dem Rückzug von Good Year testen zwei Teams aus der NL-B Division nun in Zwolle erstmals den Firestone "Super All Traction".
Da ich selber neugierig war, wie der Reigen aussieht, hier mal ein paar Bilder:













23° All Traction Firestone

Good Year Harvest Tourque (fertig geschnitten)
Firestone HP Puller 2000
Firestone "23° Super All Traction"

Kurze Terminverschiebung

Habe heute einen Auftrag für teaminterne Sponsorpflege bekommen, der erledigt werden muss. Der letzte Teil des Fotokurses verschiebt sich daher leider bis auf nächste Woche.

Simply Irresistible Photo Galerie aktualisiert!

Neue Thunder Pulling DVD


Auf 2 Stunden Spieldauer zeigt Teil 4 der Thunder Pulling Serie nicht nur das europäische, sondern auch amerikansiche Pullinggeschehen mit Berichten von der Deutschen Meisterschaft, Indoor Pulling in Holland, Euro Cup Finals, dem weltweit größten Pull, den Super Nationals in Bowling Green Ohio, und einigen State und Grand Nationals in Amerika.

Die weltweit besten, stärksten und schönsten Pulling Tractors werden mit spektakulären Pulls und zahlreichen Teamreports und Interviews präsentiert. Beispielsweise Roberts Pulling Team, Green Fighter, Lambada, LeCoiffeur, Red Painter, MF Brutal Force, Silver Bullet reloaded, Crazy Canuck V8 SS, The General, Rat Poison Allison und viele mehr.

Nahaufnahmen der Pullingtractors, actionreiche trackside Aufnahmen, atemberaubende Full Pulls. Jede Menge Staub, Rauch, Wheelspeed, Chroom und dröhnende Motoren. Pulling under the lights, OnBoard Kameras am Bremswagen und im Cockpit, viel guter Musik und Slow Motions.

2 Stunden Tractor Pulling vom Feinsten – ein Film der die Action, Vielfalt und Power des Pullings wie kein zweiter vermittelt!

Thunder Pulling 4 kann man per email: gerald.wallaberger@drei.at bestellen oder bei den DM-Läufen am Hacky-Stand zum Preis von 19,90 € erwerben.

Donnerstag, 22. Januar 2009

New Picasa Web Albums Activity

Tractorpulling DVD

Hallo Sascha,
ich habe mir zu Weihnachten eine neue Tractorpulling DVD gewünscht. Dazu habe ich ein bisschen im Internet geguckt und habe bei Amazon eine DVD gefunden. Sie heißt "Showdown der PS-Monster". Es ist gutes Bildmaterial aus Hassmoor und Herbertsfelden 2008. Viele Teams haben auch Interviews gegeben. In der DVD wird das komplette System von Tractorpulling erklärt. Es dauert ca. 40 Minuten. Hier ist noch der Link für die Seite:
http://www.amazon.de/Showdown-PS-Monster-Tractor-Bernd-Widmer/dp/B001FZ13N2/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=dvd&qid=1232656082&sr=8-1
Ich kann sie nur empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen

Jannis Borchers

PS: Im Anhang ist die DVD abgebildet.

Tractor Pulling fotografieren?! Kursus Teil 5 - Zubehör

Nachdem wir jetzt eine Kamera und ein Objektiv haben (oder zumindest mal eine Vorstellung davon), gucken wir jetzt noch ein bißchen in das Zubehör.
Was einem als erstes Einfällt, sind natürlich zusätzliche Akkus, Batteriegriffe, Blitze, Speicherkarten, Kartenlesegeräte, ...
Ich denke zu Lesegeräten brauche ich nicht viel sagen. Da gibt's in jedem Laden so Dinger wie das hier:

Meistens recht schrottige Kabel "im Lieferumfang" mit dabei, die schnell den Geist aufgeben. Wer Theater mit seinem Lesegerät hat, sollte einfach mal ein anderes Kabel dran machen.

Zu den Akkus kann man sagen, dass die originalen Akkus meistens arg überteuert sind (und unter Garantie nicht von Canon oder Nikon gebaut werden).
Es gibt eine riesige Auswahl an Akkus von Fremdherstellern. Ich habe da die Erfahrung gemacht, dass ein Satz Hama Akkus wesentlich länger läuft, als die originalen Akkus.
Aber von meinem Handy kann ich berichten, dass da ein ganz billiger "Ersatzakku" nicht die Bohne taugte.
Ich würde also sagen: Originale müssen es nicht unbedingt sein, aber die ganz billigen Akkus sind auch keine Freude.
Zum Thema Batteriegriffe.
Das sind so extra Griffe mit zwei Akkus drin, die man unter die Kamera schraubt. Einmal muss man dann nicht so oft einen neuen Akku nachlegen und andererseits hat man die Kamera besser "im Griff" wenn man ein schweres Objektiv dran hängen hat. Auch sehr praktisch ist, dass sie einen weitern Auslöser dran haben und man also auch bequem die Kamera mal hochkant bedienen kann.
Außerdem hält einen jeder Laie für einen Profifotografen, weil die Kamera auf einmal so groß ist.


Auch die kann man natürlich original vom Hersteller kaufen.
Aber, China und deren ungezügeltem Kapitalismus sei dank, gibt es auch sehr gute Griffe, die nicht so teuer sind. Auch welche mit mehr Funktionen als die originalen Griffe bieten.
Und natürlich gibt es auch wieder Müll, den man besser im Laden lässt.
Ganz gute Kritiken haben diese hier:






Klar - Orignale gibt's auch - aber jetzt erkläre mir doch mal einer den Preisunterschied?



Auch wieder mal bezeichnend: Für die kleinen Nikons gibt es keine Griffe...
Ob man so ein Ding nun braucht oder nicht, ist natürlich fraglich - aber ich gehe ungerne ohne, weil man mit die Kamera einfach besser halten kann.

Kommen wir zum nächsten Thema, um das ein gewaltiger Hype gemacht wird. Speicherkarten...
Da gibt es Karten, die sind "Ultra", "Power", "Extreme 1 bis 5" und was weiß ich noch alles.
Die Logik dahinter: Die Karten lassen sich unterschiedlich schnell bespielen und auslesen.
Jetzt könnte man denken, mit einer schnellen Karte macht man mehr Bilder in der Sekunde und muss deswegen kräftig Geld dafür ausgeben.
Genau das werden sie einem im Kamerageschäft auch erzählen (solche Verkäufer verkaufen einem auch goldene Kabel, obwohl Kupfer besser leitet oder 4mm² Lautsprecherkabel für 2 Ampere bei 80 Volt).

Gucken wir uns die Sache mal genauer an:
Die Kameras haben interne Speicher, die man erstmal voll machen muss, bevor man sich um die Geschwindigkeit der Karte zu kümmern hat. Bei meiner 40D sind das z.B. 60 Bilder.
Dafür brauche ich so etwa 10 Sekunden, in denen die Kamera aber schon Daten auf de Karte schaufelt.
Eine halbwegs vernünftige Speicherkarte schreibt mit 16,6 MB/s = 133Mbit/sec. Ein Foto mit 10 MP hat irgendwas um die 4 MB,
Jetzt rechnen wir mal: In der Sekunde mache ich maximal 6 Fotos á 4MB. Komme ich auf 28 Megabyte pro Sekunde die auf die Karte müssen, wenn ich den internen Speicher der Kamera nicht anrühren will. Da der aber in meinem Fall schon mal 240 MB aufnimmt und nach 10 Sekunden, wenn ich die 240 MB voll habe, schon wieder 160 MB auf der Karte habe, bleiben wiederum 80 MB frei, in denen ich schon wieder 20 Fotos machen kann. Es dauert als doch einige Zeit, bis sich die Katze da in den Schwanz beißt. Aber mal ernsthaft: WER BRAUCHT 80 Bilder von einem Pull? Da nimmt man sich doch besser gleich eine Videokamera....

Wo es sich mit den schnelleren Karten bemerkbar macht, ist beim Auslesen - vorausgesetzt man schließt die Sache an einen Firewire 400 oder 800 Anschluss an.
Besorgt Euch eine reelle Karte wie diese hier, oder von mir aus auch zwei kleinere Karten (falls man mal eine verliert).



Bei den Preisen wird mir übrigens ganz schlecht. Ich habe da eine 1GB Karte in meinem Bestand, die mich 2006 108 € gekostet hat.

Kommen wir zum Blitzen.
Blitze werden nach "Leitzahl" bemessen.
Fast jede Kamera hat einen eingebauten Blitz.
Diese haben meistens eine Leitzahl von 10 bis 13.
Was heißt das?
Das heißt, bei Blende 1.0 und Iso 100 reicht der Blitz in Metern soweit wie seine Leitzahl angibt.
Blende 1.0 (ja sowas gibt es). Also wieder ein Wert mit dem man nichts tun kann.
Was Blende 1.2 kostet, haben wir schon gesehen.
Nehmen wir etwas realistischeres.
Bei ISO 100 und Blende 4 reicht ein Blitz mit Leitzahl 10 (10 / 4) ganze 2 1/2 Meter weit.
Jetzt können wir mit der Isoeinstellung auf 400 diesen Wert noch verdoppeln (bei ISO 200 müßte man mit Wurzel 2 multiplizieren) und kommen auf gewaltige 5 Meter. Alles dahinter bleibt dunkel
Bis zu so einem Puller auf der Bahn hat man aber locker auch mal 30 Meter.
Also rechnen wir nochmal:
30 Meter müssen wir mit dem Licht kommen.
Bei Iso 400, die wir noch vertreten können, wäre das gleichbedeutend mit Leitzahl 15 bei Blende 1.0 (die wir natürlich nicht haben).
Wenn wir jetzt eine gute Linse mit 2.8er Blende haben:
15 x 2,8 = 42
Also ist mit dem Blitz in der Kamera schon mal rein gar nichts zu machen. Damit blende ich die Fliegen vor meiner Nase, aber beleuchte bestimmt nicht den Traktor.
Ja Elend... schon wieder Geld ausgeben!

Jetzt gibt es meistens 3 Firmen zur Auswahl, die solche Blitze (vernünftig) bauen:
Das sind einmal der Kamerahersteller selber, die Firma Metz und die Firma Sigma (kurz vor der Plünnengrenze).
Wichtig ist, dass sich Blitz und Kamera verstehen, weil der Blitz ja nicht immer voller Pulle blitzen kann und man ja auch keinen Bock hat mitten im Pull zu berechnen, wo man den Tractor ungefähr ablichten würde und welche Blende und ISO Werte man dafür einstellen müsste.
Das macht heutzutage die Kamera für einen.
Bei einem originalem Blitz hat man da keine Probleme, mit einem Blitz von Sigma oder Metz kann es da kleinereVerständigungsschwierigkeiten geben, wobei das meistens zu Verschmerzen ist. Die wichtigen Daten kommen an, wenn der Blitz für die Kamera gebaut wurde oder den passenden Adapter hat.
Von Metz gibt es auch noch sogenannte "Automatikblitze", die selber messen, wieviel Licht sie brauchen und ehrlich gesagt, hat man damit meistens sehr gute Resultate, während man mit den nur von der Kamera gesteuerten Blitzen häufig erstmal die Helligkeit (Belichtungskorrektur) nachregelt, bis das so aussieht, wie man es haben will.
Für Canon, kameragesteuert:



Für Nikon, kameragesteuert:



(Nikon gibt übrigens die Leitzahl bei ISO 200 an, ein 800 ist also gleich den 58ern von den anderen).

Für beide (immer der gleiche Blitz, nur der entsprechende Fuß/Adapter muss passend für die Kameramarke extra gekauft werden):



Man sieht, wer beim Objektiv gespart hat, darf nun viel Geld für den Blitz ausgeben.
Noch so eine Sache ist: Direkt und voll geblitzt (also nicht unter die Decke, was schöne Fotos macht aber natürlich nicht sehr effektiv ist) sieht nicht immer toll aus. Auch muss ein Blitz immer nachladen und wenn man dann eine Fotoserie braucht, steht man mit den Dingern ziemlich dumm da. Daher bevorzuge ich es, ohne Blitz zu arbeiten und hole das Ding nur raus, wenn es unbeding sein muss und versuche auch dann, möglichst wenig fremdes Licht ins Bild zu werfen.

Morgen mehr zum Thema Bedienung und Einstellungen.

Videos aus Gordyville / Illinois

Die Hallenveranstaltung in Gordyville zeichnet sich dadurch aus, dass sie quasi "von Pullern - für Puller" gemacht ist. Veranstalter ist Klint Tucker, der selber einen IHC Super Farm fährt.
Eingeladen sind quasi alle Klassen, die sonst nicht unbedingt im Rampenlicht stehen, um im Winter mal gegen Konkurrenz aus anderen Bundesstaaten anzutreten. Als Highlight gibt es dann inzwischen auch noch Klassen auf höchstem Kaliber, nachdem sich herumgesprochen hat, dass man in Gordyville zwar nicht unbedingt für viel Geld fährt, aber ansonsten das gesamte Umfeld stimmt (Brauerei als Hauptsponsor) und man quasi die ganze Woche durch einen große Tractor Pulling Party feiert. Hier also nun ein paar Videos.
Wer mehr sehen will, in den "Pulling Videos" die unter Inhalt gelinkt sind, gibt es noch komplette Videos aus den vergangenen Jahren.
















DTTO Termine


Die DTTO Termine sind draußen.
Es laufen noch Verhandlungen mit weiteren Veranstaltern, so dass dieser Terminplan noch nicht entgültig ist.

Tractor Pulling fotografieren?! Kursus Teil 4 - Objektive

Ich hatte vorhin schon Zooms erwähnt.
Ich denke, jeder weiß was das ist. Man dreht an der Linse und die Welt kommt einem näher...
Praktische Geschichte, weil man nicht ständig sein Objektiv wechseln muss.
Nun haben Zoomobjektive aber einen gewaltigen Nachteil: Man muss viele Linsen darin verbauen, was viel Licht frisst und mit den großen Blenden ist es quasi vorbei, wenn man nicht gaaaanz tief in die Tasche greift.
Wo ein Standardobjektiv mit 50mm Brennweite (was so in etwa das ist, was der Mensch als Sichtfeld hat, wenn wir es dann an eine Filmkamera bauen. An den meisten Digitalen wirds ein leichtes Tele) und 1,8er Blende von Canon so um die 100 € kostet, gibt es glaube ich kaum ein (bezahlbares) Zoom mit einer Blende besser / größer als 2,8. Und DAS sind Welten in der daraus resultierenden Belichtungszeit.

Also halten wir mal fest, dass so ein 50mm Objektiv mit einer großen Blende eine gute Anschaffung darstellt.



Damit sind wir bei wiedrigen Lichtverhältnissen schon mal gut gerüstet, auch wenn man ziemlich nah ans Geschehen muss.
Außerdem kann man damit super Bilder von seinen Liebsten machen. Bei Blende 1.8 sieht das aus wie aus dem Fotostudio und die Familie is konstant begeistert, was man doch für ein toller Fotograf ist. Na ja... billige Tricks halt.

Diese Linsen gibt es auch noch mal eine Nummer besser mit Blende 1.4 (eine kleinere Blende, also z.B. 8, kann man bei jedem Objektiv immer einstellen).



Ihr seht - da geht's schon wieder ins Geld! Die 1.2er lass ich deswegen dann auch mal weg, da wird Euch eh nur schlecht. Na -- oder vielleicht doch, einmal zum staunen:


Jetzt haben wir aber immer noch nichts, was man so "im Alltag" und bei "Sonnenschein" gebrauchen kann. Klar kann man mit einem 50mm dann auch fotografieren und dem richtigen Puristen reicht das auch, aber wir wollen ja nicht nur das knipsen was uns quasi vor der Nase fährt.
Also muss doch ein Zoom her.
Jetzt kann man sich sagen: "Ok - ich fotografiere eh nur draussen und die Hallen- und Abendveranstaltungen können mir gestolen bleiben".
Ich will aber im Fahrerlager einen ganzen Trecker ablichten können und auch mal von der Tribüne runter auf die Bahn fotografieren.
Für den "ganzen Trecker" braucht man ein sogenanntes Weitwinkel. Wer seine Kamera im "Kit" kauft, hat meistens eine Linse dran, die einen Bereich von 17-50 mm abdeckt. Für's Fahrerlager sind die Dinger soweit ok (und im Kit meistens fast geschenkt). Da sollte man sich am Anfang auch mit zufrieden geben können. Wenn man aber nicht an der Bahn stehen kann, ist man damit ziemlich aufgeschmissen.

Jetzt gibt es die ganz brutal billige Lösung, sich ein sogenanntes "Reisezoom" zu kaufen. Diese werden auch gerne die "Eierlegendenwollmilchsäue" genannt. Können alles - aber nichts wirklich vernünftig. Trotzdem, wenn das Budget knapp ist, kann man sich so eine Linse holen, kauft die Kamera nur als Gehäuse (die 18mm - 50 mm vom Kitobjektiv sind hier auch abgedeckt) und kann schon mal loslegen.

Für Canon:



Für Nikon



Jetzt denkt man, die Dinger können alles. Blende 3.5 klingt ja so schlecht nicht und 18-250mm WOW.
Ich bin jetzt gemein und werde euch jetzt erzählen, was sie alles NICHT können:
Wer aufgepasst hat, wird wissen, dass kleine Blendenzahlen ganz wichtig sind. 3,5 ist jetzt nichts tragisches - aber die haben sie bei 18mm Brennweite (also im Panorama). Wer fotografiert schon Pulling im Panorama?
Dreht man am Zoom, geht's mit der Blende schlagartig bergab und man ist ganz fix jenseits der 5.
Wenn man jetzt überlegt, dass man bei 200mm eine Belichtungszeit von mindestens 1/300sec braucht (dazu später mehr) und ich habe Blende 6.3... wenn da nicht der Lorenz vom Himmel knallt, ist man ganz schnell bei ISO 200 und ISO 400.
Ist soweit noch zu vertreten, wenn man draußen ist. In der Dämmerung ist es dann vorbei mit den Dingern. Kann man aber ja mit leben.
Das größte Elend ist aber, dass sie tierisch lahm im Autofokus sind und man, bei sich schnell bewegenden Objekten, viele Fotos unscharf hat.
Da hört der Spass dann irgendwo auf.

Jetzt gibt's die gleiche Nummer noch mal in etwas hochwertiger von Canon und Nikon selber. Die haben einen sogenannten Bildstabilisator eingebaut (der nimmt einiges von dem eigenen Gezappel weg) und man braucht nicht mehr ganz so brutal schnelle Belichtungszeiten. Auch ist die Blende eine Stufe und der Autofokus etwas besser, wenn auch keine Rakete. Aber es HILFT!



Dumm ist nur, dass der Bildstabilisator zwar das Innenleben des Objektives still hält - den Trecker aber nicht!

Aber wie dem auch sei - so als "Basis" ist das schon mal was und man kann beruhigt knipsen gehen.

Wer erinnert sich noch an die Aussage: "Die Objektive werden teurer als die Kamera?".

Eine Anmerkung noch: Oft werden im Kit zwei Objektive angeboten. Einmal ein 18 - 50 und dann ein 55 - 200 oder so. Das klingt auf den ersten Blick verlockend (ich habe alle Millimeter!), aber im Endeffekt steht man dann auch mit so einer lichtschwachen Billiglinse zu knipsen, aber ein Beinbruch sind sie dann auch nicht.

Kommen wir nun zu dem, was man sich so zulegen sollte, wenn man anfängt es einigermassen ernst zu meinen (wer es ganz ernst meint, kann sich oben in Teil eins nochmal umsehen).

Grundsätzlich gibt es ja drei Situationen, die man als Tractor Pulling Fotograf so hat:
Man macht Aufnahmen im Fahrerlager und braucht dafür etwas weitwinkeliges.
So ein bißchen "rumzoomen" schadet aber auch nicht. Damit man dann in der Halle oder abends nicht auf irgendwelche Probleme stößt, schadet etwas Lichtstarkes auch nicht.
Also irgendwo 17 mm bis 50mm bei 2.8er Blende.
Da gibt es für Canon:


Die einen haben einen langsameren Autofokus und keinen Bildstabilisator und es steht nicht Canon drauf, das andere hat alles was man sich wünscht, inklusive des Schriftzuges.
Mit Nikon geht's ebenso:


Jetzt kann man sich überlegen, wie bekloppt man sein muss - für Fahrerlagerbilder, die man auch mit ner Kompaktkamera machen kann.

Nächste Situation - und da wirds etwas interessanter:
Man steht an der Bahnabsperrung und fotografiert. Das kann man wie gesagt auch mit einem der oben gezeigten Objektive, aber was, wenn's dunkel wird? Das 50mm auspacken wäre eine Möglichkeit. Aber ein bißchen mehr darf es schon zoomen und vielleicht will man ja auch noch einen Blitz effektiv einsetzen? Da Blitzgeräte eine begrenzte Reichweite haben braucht es nicht so arg viel Zoom sein. Wenn man dann auch mal den Trecker fotografieren will, wenn er vorbei fährt, sind weniger als 50mm auch hilfreich.
Da gibt es 28mm - 70 /75mm 2.8er Objektive, die auch gar nicht mal sooo teuer sein müssen:

Für Canon:


Für Nikon:

(und hier bekommt man dann mit der D40 oder D60 die lange Nase gezeigt, weil kein Motor im Objektiv sitzt).

Klar kann man natürlich auch auf dicke Hose machen:


Wer sein Geld mit fotografieren macht, der hat meistens auch ne dicke Hose (mit vielen Taschen wo lauter Objektive drin stecken), aber wie man sehen kann, meistens kein dickes Portemanaie mehr.

Kommen wir nun zur Königsdisziplin: Man steht in Ahoy im Pressebereich oder in Arnhem auf der Bande und 30m weiter weg spielt die Musik.
Aber es geht!
Da gibt es dann diese Trümmer, auf die man lange sparen muss und die man wahrscheinlich nie wieder refinanziert bekommt.

Zwei Objektive fallen mir da ein, die es von der Lichtstärke her können, die aber leider mit einer etwas langsamen Autofokusmechanik aufwarten. Da kann man also Pech haben, dass nicht alle Bilder scharf sind. Aber wenn man die Preise vergleicht mit dem was da noch kommt, fängt man doch an zu grübeln.

Für Canon hätten wir da


Für Nikon


Etwas fixer sind diese Modelle:

Für Canon



Für Nikon


Ich hoffe es geht Euch allen noch gut, hehe.
Wie man sieht, kann man sich dumm und schusselig an Objektiven bezahlen. Das schlimmste dabei ist: SIE SIND ES WERT!
Aber ihr konntet hoffentlich auch sehen, dass man sich ab und zu recht günstig aus der Affäre ziehen kann, wenn man etwas "Ausschuß" einkalkuliert.
Allerdings kann ein Berufsfotograf nicht mit viel Ausschuß rechnen. Da muss es sitzen, und wenn dann die Mechanik nicht mitspielt, hat er viel Arbeit umsonst.
Vielleicht wißt Ihr jetzt auch, warum ein gutes Foto auch mal ein paar Euro kostet und warum einige Sachen einfach nicht zu fotografieren sind, wenn's dunkler wird. Es fehlt ganz einfach das Licht am Sensor!

Gehen wir im nächsten Teil noch mal kurz auf etwas Zubehör ein und kümmern uns dann mal darum, was man beim Pulling so alles an seiner Kamera einstellen kann und sollte.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Tractor Pulling fotografieren?! Kursus Teil 3 - Grundlegendes

Bevor wir uns jetzt mit dem Thema "Objektive" befassen, müssen wir ein bißchen Theorie machen.
Wie in Teil 2 schon angedeutet geht's beim Fotografieren um das Einfangen von Licht.
Das Licht muss durch die Linse, und je mehr Licht durch die Linse geht, desto heller wird das Foto.
Dazu kommt noch der Faktor Zeit: Je länger das Licht durch die Linse geht, desto heller wird das Foto.
Das Licht wird ja bei digitalen Kameras von einem Sensor erfasst. Auf diesem Sensor sitzen die sogenannten Pixel, die im Endeffekt das Licht, sagen wir mal "aufnehmen".
Je mehr Pixel auf dem Sensor, desto mehr Informationen gibt's später im Foto (sprich, es wird größer).
An sich soweit ganz logisch.
Die meisten Leute wollen ganz viele Pixel, also ganz große Fotos, vergessen dabei aber, dass die Lichtmenge ja nicht anders wird, und je mehr Pixel auf dem Sensor sitzen, desto weniger Licht bekommt jeder einzelne ab.
Die kleinen Kompaktkameras haben einen Sensor, der etwa so groß wie ein Fingernagel ist. Wenn man da nun 12 mio Pixel drauf setzt, müssen die sich das Licht teilen und im Endeffekt, wenns mit dem Licht mal knapp wird, kommt da nicht mehr viel bei rum. Was nutzen einem 12 Mio Pixel, wenn die alle "im Dunkeln" stehen?
In den Spiegelreflexkameras sitzen Sensoren, die etwa Briefmarkengröße haben. Da sitzen dann im Endeffekt ebensoviele Pixel drauf wie bei den Kompakten, aber die können sich dann natürlich viel mehr Licht teilen und deshalb ein besseres Foto machen.
Aus dem Grund versagen die Kompaktkameras meistens schon in der leichtesten Dämmerung oder im Haus, während man mit einer Spiegelreflex locker weiter knipsen kann.
Kommen wir zum Thema "Blende" - was im Endeffekt nichts anderes als das Loch am Ende des Objektives ist.
Auch hier ist es ganz logisch: Je größer das Loch hinten am Objektiv, desto mehr Licht geht durch. Idiotischerweise hat man die Skalierung so gemacht, dass eine "große" Blende eine kleine Zahl hat (z.B. 1,4) und eine "kleine Blende" eine große Zahl hat (z.B. 12).
Wer also viel Licht durch sein Objektiv bekommen möchte, braucht eine Blende von z.B. 2,0.
Wenn jetzt bei einem Zoomobjektiv noch viel Licht durch soll (da geht's dann ja durch viele Linsen), sprich es eine große Blende haben soll, muss vorne erstmal ordenlich Licht durch, das heißt der Durchmesser wird groß und das Objektiv entsprechend groß, schwer und teuer (Linsen schleifen ist ja auch mal nicht eben so gemacht).
Ihr merkt sicherlich schon, je mehr Licht man fangen will, desto teurer wird die ganze Geschichte.
Jetzt haben wir ja noch den Faktor Zeit beim "Licht fangen". Man spricht da von der Belichtungszeit.
Die meisten Kameras können irgendwo zwischen 30 sec und 1/4000 sec Belichten (also Licht zum Sensor lassen).
Jetzt dürfte jedem klar sein, dass wenn man einen Pulling Tractor mit einer Belichtungszeit von 30sec knipst, er in dieser Zeit einmal quer durchs Foto fährt und man im Endeffekt nichts mehr erkennen kann.
Gehen wir auf 1/4000 - dann könnte es sein, dass wir nicht genug Licht auf den Sensor bekommen und im Endeffekt ein schwarzes Bild bekommen.
Um es dann richtig kompliziert zu machen, kann man auch noch die Empfindlichkeit des Sensors einstellen. Das sind die sogenannten "ISO" Werte (so von 100 bis z.B. 3600).
Da heißt es also, die richtigen Werte zu finden.
Zum Glück haben Blende und ISO Wert bei verschiedenen Einstellungen verschiedene Eigenschaften, so dass man sich da schon mal festlegen kann.
Je größer die Blende (also je kleiner der Wert), desto weniger Tiefenschärfe hat ein Bild.
Tiefenschärfe heißt nicht anderes, als dass man bei geringer Tiefenschärfe z.B. ein Gesicht scharf hat und die Wand dahinter ist unscharf. Bei hoher Tiefenschärfe ist beides scharf.
Da kann man sich also schon mal aussuchen, wie man es haben will.
Die ISO Einstellung hat den Nachteil, dass je höher man den Wert dreht (was den Sensor empfindlicher macht), desto mehr Müll liefert er (hohe ISO Werte haben was von dem Rauschbild eines Fernsehers). Also schießt man seine Fotos am liebsten mit ISO 100.

Aber auch bei der Belichtungszeit gibt es Sachen zu beachten:
Ersteinmal hat man ja als Mensch das Problem, dass man nicht wirklich so 100% still halten kann. Je nachdem kann man etwa 1/30 bis 1/50 Sekunde aus der Hand belichten. Dann darf sich das zu fotografierende Objekt aber auch nicht bewegen.
Hinzu kommt, dass wenn man ein Zoom hat, man natürlich irgendwas weit weg knipst - und da muss man noch schneller belichten, weil sich das eigene Gezappel wegen des langen Hebels ja noch viel schlimmer bemerkbar macht.
Pulling Tractoren bewegen sich auch ziemlich fix (vor allem die Hinterreifen) und hampeln auch noch mit der Vorderachse rum.
Also kann man da auch nicht ewig belichten. Für einen Freie Klasse ist mindestens 1/250 sec bis 1/320 sec ein recht treffsicherer Wert. Einen Standard oder Sport kriegt man auch mit 1/125 sec noch gut ins Bild.

Brummt Euch die Birne?
Macht Pause - ich geh auch was trinken.

Wir haben Glück, dass wir in einer Zeit leben, in der man den ganzen Kram, den ich gerade beschrieben habe, nicht mehr per Hand einstellen muss. Das übernimmt heute die Kamera.
Entweder man gibt die Blende vor und die Kamera wählt automatisch die richtige Belichtungszeit, oder man gibt die Belichtungszeit vor und die Kamera stellt die passende Blende ein. Wenn einem das Verhältnis nicht passt, dreht man den Iso Wert etwas höher oder überlässt auch das den neueren Kameras (ist zur Zeit so der Hit - "Auto Iso").

Kommen wir zu den harten, schmerzlichen Fakten.
Bei Sonnenschein können wir locker flockig mit Blende 8 (und mehr) und 1/320 sec bei Iso 100 fotografieren und die Welt ist in Ordnung.
Zeigt sich ein bewölkter Himmel und die Sonne schickt sich an abzutauchen, drehen wir schon die Iso Werte hoch und nicht selten landet man bei da schon bei Blende 4.0 und ISO 400, was schon quasi die Schmerzgrenze bei "günstigen" Spiegelreflexkameras ist, wenn das Bild nicht ganz verrauscht sein soll. Aber immerhin kann man noch fotografieren. Die Kompaktkameras hat man schon eine Stunde vorher einpacken müssen.
Aber wehe, es geht in eine Halle oder zu einer Abendveranstaltung.
Da sagt die Kamerautomatik dann auf mal bei ISO 800 und Blende 4.0: Schlage vor 1/30 sec Belichtungszeit. Und schon steht man da und weiß, dass man bei 1/30sec die Bilder unter Garantie nicht scharf bekommt.
Jetzt werden die cleveren unter Euch sagen: "Schraub dir nen Blitz drauf und weiter geht's!"
Gut aufgemerkt!
Aber da wir bisher noch kein Objektiv an der Kamera haben, sollten wir uns erstmal darum kümmern.

Fleissige Italiener

Bei unseren Freunden in Italien wird kräftig für die neue Saison geschraubt.
Der Starlight Express steht übrigens auch wieder auf der Wunschliste der Veranstalter in Füchtorf!

Tractor Pulling fotografieren?! Kursus Teil 2 - Kameras

Generell stellt man mir häufig die Frage: "Was für eine Kamera brauche ich?"

Meistens kommt von mir die Antwort: "Was willst du ausgeben?"

Wer die "perfekte Ausrüstung" will, da habe ich hier mal ein kleines, nicht unbedingt ernst gemeintes, Beispiel:



Zeit wieder auf den Teppich zu kommen, oder?
Mit der Ausrüstung kann man auf einem Pull quasi alles fotografieren. Wenn man aber die Preise sieht, stellt man sich schon die Frage, ob das denn alles so not tut.
Also ziehen wird das Pferd mal von hinten auf (und gucken mal, was wir an Geld sparen können).
Generell taugt der beste Fotoapperat nichts, wenn der Mensch dahinter da nicht mit umgehen kann. Man kann mit der billigsten Knipse tolle Fotos machen, wenn man das richtige Auge dazu hat.
Für das Fahrerlager und hier und da ein Foto auf der Bahn reicht es, wenn man sich zum Beispiel eine dieser sehr günstigen Canon Powershots zulegt.

Die machen anständige Fotos und wenn man freie Sicht hat, kann auch mal sowas dabei herum kommen:
Das Foto habe ich mit einer noch viel älteren Powershot gemacht.

Wirds dann aber dunkler oder die Trecker sind schneller als hier der Sportklasse Deutz aus Beesten, gibt es Probleme.
Die Kamera löst nicht dann aus wann sie soll, die Trecker sind verschwommen oder es ist einfach nur alles schwarz auf dem Foto.
Woran das liegt, klären wir später.
Im Moment kann ich nur die schlechte Nachricht geben, dass es mit so einer kleinen Knipse kaum eine Chance gibt, unter schwierigen Konditionen wirklich gute Bilder zu machen.
Noch vor 3 Jahren hätte ich gesagt, man sollte sich mindestens eine sogenannte "Bridgekamera" kaufen, aber nachdem die Preise für digitale Spiegelreflexkameras in den letzten Jahren völlig abgestürzt sind, sage ich heute: Lasst es und kauft Euch eine Spiegelreflex wenn ihr Pulling knipsen wollt. Im Endeffekt gebt ihr das Geld sonst zwei mal aus.
Spiegelreflex heißt, dass man selbst über einen Spiegel direkt durch die Linse guckt und auch genau das sieht, was man fotografiert.
Hinzu kommt, dass man die Objekive tauschen, und sich für jede Situation die entsprechende Linse anbauen kann.
Und die braucht es leider. Da hat sich auch durch die ganze Digitaltechnik wenig getan. Fotografieren ist immer noch "Licht fangen" und wer viel Licht fangen will, der braucht entweder viel Zeit zum Knipsen (haben wir beim Pulling aber nicht) oder halt ein Objektiv durch das viel Licht geht.
Und da sind wir schon am Kasus Knaxus: Es geht weniger um den Fotoapperat als mehr um die Objektive. Man kann sich darauf gefasst machen, dass man auf dem Weg zum perfekten Foto mehr Geld in Objektive stecken wird als in die Kamera.
Schön ist, dass die Entwicklung bei den Objektiven relativ langsam vonstatten geht und was vor 30 Jahren gut war, ist heute noch gut und wird auch in 30 Jahren noch gut sein. Bei den Kameras sieht das seit dem Digitalzeitalter leider ganz anders aus. Was sich da tut ist schon nicht mehr schön und man sieht sich ständig genötigt, eine neue Kamera zu kaufen.
Aber wir haben ja ein Ziel vor Augen und wissen damit was die Kamera können muss.
Wie wir gerade gelernt haben, muss sie an viele verschiedene Objektive passen. Nun ist es nicht so, dass ich von einer Olympus das Objektiv an eine Nikon schrauben kann. Jeder kocht da sein eigenes Süppchen und Pentax passt quasi nur an Pentax, Canon nur an Canon und so weiter.

Die größte Auswahl an Objektiven gibt es, ohne Frage, für Canon und Nikon, womit sich diese beiden Marken schon mal ganz oben auf die Liste setzen. Vernünftige Kameras können sie auch beide bauen - also warum nicht?
Klar - Sony, Pentax, Olympus, Panasonic - alle bauen sie gute Kameras und wenn einer dafür schon ein Objektiv hat, spricht absolut nichts dagegen, sich auch eine Kamera dieser Marken zu kaufen. Schrott bauen die heute alle nicht.

Glücklicherweise machen uns Canon und Nikon den Einstieg mit relativ günstigen Kameras sehr leicht, die sich voll in deren System integrieren lassen.
Zum Beispiel die EOS 1000D und die 450D



Haben und können alles was man braucht. Wenn mich einer fragen würde, ob ich sie für mich selber kaufen würde, würde ich allerdings mit "nein" antworten.
Warum nein:
Was bei Canon 3 oder 4 stellige Produktnamen hat, sind zwar technisch tolle Geräte, aber wahre Plastikbomber. Ich habe denn auch schon eine von der Sorte gekillt (28.000 mal den Auslöser gedrückt) und das tat doch sehr weh, mitten in der Saison (und mitten in Frankreich beim Euro Cup) ohne Kamera darzustehen.

Nicht, dass das bei anderen Herstellern in der Preisklasse viel anders wäre. Die hoffen einfach alle darauf, dass die Dinger über kurz oder lang im Schrank landen und nur hier und da mal ausgepackt werden.
Die leisten sich dann auch noch andere, kleine Gemeinheiten. So z.B. Nikon mit der D40 und D60



Da hat Nikon früher den Autofokus (also das automatische Scharfstellen) über einen Motor im Kameragehäuse und Gewindestangen im Objektiv angetrieben.
Was machen die jetzt bei Nikon? Bauen in die kleinen D40 und D60 diesen Antrieb nicht mehr ein. Ihre größeren Brüder und Schwestern habe ihn dann aber doch noch und können somit auch alle Objektive benutzen.

Also wie man es macht...
Aber generell muss ich sagen, dass mit diesen Kameras super Aufnahmen gemacht werden können und alle, die jetzt nicht planen die nächste Saison auf jeder Pullingpiste zu verbringen und 500 Fotos pro Tag zu machen, sind damit bestens bedient.

Auch muss man sich eigentlich fragen, ob es wirklich Sinn macht, sich teure Kameras zu kaufen, wenn sie technisch nach 3 Jahren eh wieder hinten dran hängen.
Allerdings ist auch die Frage, wieviel Technik man wirklich braucht und ob einem Zuverlässigkeit nicht doch wichtiger ist.
Wer also lieber etwas stabiles in der Hand haben möchte, sollte sich von Canon die EOS 40D (die ist im Ausverkauf!!) und 50D, und von Nikon die D90 oder D300 ansehen:



Das sind alle drei hoch seriöse Kameras, mit denen man sehr lange Spass haben kann. Natürlich auch nicht ganz billig und vielleicht auch eher was, wenn man sich sicher ist, dass man mit dem Hobby Fotografie ernsthaft weiter machen will.

Wer sein Geld mit Fotografie verdienen muss und sein Equipment nicht selber zahlt, oder ein Egoproblem hat, der kauft sich dann so ein Geschoss wie ganz oben abgebildet, mit dem man auch locker durch den Dschungel kriechen kann.

Tractor Pulling fotografieren?! Kursus Teil 1

Diesen Artikel habe ich vor einiger Zeit schon einmal auf Englisch geschrieben.
Ausangspunkt war ein Foto, dass ich von einem Bekannten aus USA bekommen hatte, und das ich mit drei Mausklicks wesentlich verbessern konnte. Bei der Flut an Bildern die hier täglich durch die Picasa Webalben über uns hineinbricht, ist es natürlich fast unmöglich, dass ich mir jedes einzelne Foto vorknöpfe und es wäre doch sehr hilfreich, wenn Ihr da draussen wisst, wie man Tractor Pulling fotografiert.
Daher diese kleine Kursus. Ich will hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich alles weiß - aber ich fotografiere jetzt seit 8 Jahren Tractor Pulling digital und habe doch ein bißchen was gelernt und kann Euch vielleicht vor groben Fehlkäufen bewahren.
Ich werde die Sache in mehrere Teile aufgliedern, damit jeder schnell die richtigen Informationen findet.